Die österreichische Sopranistin Martina Hetzenauer studierte Sologesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz und Wien und beendete ihr Studium mit ausgezeichnetem Erfolg.
Zu ihren Lehrern zählen Leopold Spitzer, Ivan Parik, Reto Nickler, Irwin Gage, Roger Vignoles, Charles Spencer, KS Hilde Zadek und Rosemarie Schmied.
Ihr Operndebüt gab sie als Henne und Eichelhäher in Leos Janaceks Oper „Das schlaue Füchslein“. Viele andere Partien – wie Juliette in B. Martinu ́s gleichnamiger Oper, oder Maria in „Die Rosen der Madonna“ von R. Stolz, Fremde Fürstin in „Rusalka“ von A. Dvorak, Hexe und Mutter in E. Humperdinck ́s Märchenoper „Hänsel und Gretel“, Gräfin Almaviva in „Le nozze di Figaro“ von W.A. Mozart und auch Cendrillon in J. Massenet ́s gleichnamiger Oper – folgten.
Preise
Martina Hetzenauer ist Preisträgerin des Hugo Wolf-Wettbewerbs (1. Preis), des Internationalen Heinrich Strecker Wienerlied- und Operetten Wettbewerbs, des Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ Graz (2. Preis) und des „Schubertwettbewerbs“ in Dortmund. Gewinnerin des Thomas Wiese Preises für Liedgesang und Finalistin des von Thomas Quasthoff initiierten Wettbewerbs „Das Lied“ in Berlin.
Außerdem war sie Stipendiatin der Tokyo Foundation.
Vom Österreichischen Bundesministerium für Unterricht und Kunst erhielt sie den Studienförderungspreis und den Würdigungspreis.
Oratorien
Ihr Repertoire umfasst viele bedeutende Oratorien wie beispielsweise „Elias“ und „Paulus“ (Felix Mendelssohn-Bartholdy), „Requiem“ (Wolfgang Amadeus Mozart), „Te Deum“ (Dvorak), „Das Buch mit sieben Siegeln“ (Franz Schmidt), „Te Deum“ (Bruckner), „Magnificat“ (Johann Sebastian Bach) u.v.m. wurden u.a. im Dom zu Speyer, Stift Rhein, Herz-Jesu-Kirche Graz, im Grazer Dom aufgeführt.
Martina Hetzenauer war unter anderem Solistin des Bachfestivals Graz, der Jungen Oper Austria, und trat im Schlosstheater Schönbrunn/Wien, beim Kulturherbst Jennersdorf, im Theater im Pfalzbau/Ludwigshafen, im Theater Heidelberg, im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, bei der Schubertiade Atzenbrugg, der EPTA-Linz 09, dem Grafenegg Festival, im Grazer Congress (Stephaniensaal), im Wiener Konzerthaus, dem Kulturfestival in Bari und gemeinsam mit Charles Spencer beim Ljubljana Festival auf. Im Rahmen der Konzertreihe des ORF-RSO Wien „KammeRSOund“ im großen Sendesaal des ORF-Funkhauses zu hören. Weitere Engagements im In- und Ausland bis nach Brasilien folgten. Im April 2024 wurde das Kammermusikkonzert „…oder soll es Tod bedeuten“ im Arnold Schönberg Center vom ORF aufgenommen.

